Datenkultur durch Austausch
und gemeinsames Lernen

Um das Meiste aus einer neu ausgerollten oder bereits bestehenden Analyseplattform rauszuholen, muss ĂŒber das technische Setup hinausgeschaut werden. Die Existenz und Nutzung moderner Tools zur Datenanalyse ist nicht gleichzusetzen mit einer gelebten Datenkultur. Insbesondere in großen Unternehmen entstehen in einzelnen Abteilungen eigene Standards, Best Practices und Lösungswege, die kaum ĂŒbergreifend geteilt werden. Es fehlt an unternehmensĂŒbergreifender Konsistenz.

Eine BI-Community schafft einen strukturierten Raum fĂŒr Austausch, Orientierung und gemeinsames Lernen. Fachliche Impulse, wiederkehrende Formate und die aktive Einbindung der Mitglieder helfen dabei, Datenkompetenz im Unternehmen nachhaltig aufzubauen und fördern das SelbstverstĂ€ndnis, Teil einer Gruppe mit einem gemeinsamen Ziel zu sein.

Eine BI-Community, die Mitarbeitende befÀhigt

Mitarbeitende können AnwendungsfĂ€lle teilen, Fragen stellen, voneinander lernen und eigene Erfahrungen sichtbar machen. Das stĂ€rkt den produktiven Umgang mit Daten und fördert ein gemeinsames VerstĂ€ndnis fĂŒr QualitĂ€t, Standards und gute analytische Arbeit.

Drei Personen in einem modernen Büro schauen gemeinsam auf einen Laptop und diskutieren.

Nachhaltiges User Engagement

Der Austausch über Anwendungsfälle und das Teilen der eigenen Arbeit inspiriert und fördert Innovation.

Vier Personen in einem modernen Büro diskutieren bei Laptops über Diagramme und Datenanalysen.

Skalierung von Wissen

Das im Unternehmen verfügbare Wissen wird einem größeren Kreis Mitarbeitenden zugänglich gemacht. Zentrale Supportpositionen können entlastet werden, wenn User sich gegenseitig helfen können.

Zwei Personen in einem modernen Büro, die gemeinsam an einem Laptop arbeiten und Informationen besprechen.

Konsistente Arbeitsweisen

Es werden Standards etabliert, die Best Practices folgen und eine gemeinsame Grundlage für das Erreichen der Unternehmensziele schaffen.

Eine Gruppe von fünf Fachleuten diskutiert an einem Tisch in einem modernen Büro, umgeben von Laptops und Diagrammen.

BI-Community mit The Information Lab

The Information Lab steht Unternehmen beim Aufbau einer lebendigen BI-Community zur Seite. Durch die tägliche Zusammenarbeit mit Fachbereichen, Analysten und BI-Usern kennen wir die typischen Herausforderungen im Umgang mit Datenprodukten. Gleichzeitig zeigt uns unser eigener Einsatz in verschiedenen Communities, welche Potentiale Vernetzung und Dialog freisetzen kann.

Unser Ansatz verbindet fachlichen Input, praxisnahe Aktivierung und langfristige Eigenständigkeit. Ziel ist eine Community, die sich mit der Zeit selbst trägt.

Aufbau einer BI-Community

Der Aufbau einer BI-Community folgt einem strukturierten, mehrstufigen Ansatz. Die konkrete Ausgestaltung richtet sich nach Organisation, Tool-Landschaft, Reifegrad und bestehenden Austauschformaten.

Orientierung und Aktivierung schaffen

In der Anfangsphase steht die inhaltliche Aktivierung im Vordergrund. Dazu können kurze Impulsvorträge, interne Beiträge, Workshops oder Formate zur Identifikation relevanter Use Cases gehören. Auf diese Weise entsteht schnell ein gemeinsamer thematischer Rahmen und die Community wird früh im Unternehmen sichtbar.

Mitglieder einbinden und Austausch fördern

Im nächsten Schritt werden die Mitglieder stärker eingebunden. Peer Reviews, interne Challenges und Hackathons helfen dabei, vorhandenes Wissen sichtbar zu machen und den Austausch zwischen Fachbereichen zu fördern.

Eigendynamik und Verantwortung verankern

Langfristig geht es darum, Eigendynamik aufzubauen. Community Champions, Mentoring-Programme oder Anerkennungsmodelle können dazu beitragen, Verantwortung im Unternehmen zu verankern und die Community dauerhaft lebendig zu halten.

Ein Mann präsentiert in einem modernen Konferenzraum Diagramme zur Unternehmensleistung vor einem Publikum.

Erfahrung, die aus der Praxis kommt

Community ist bei The Information Lab Teil der täglichen Arbeit. Das zeigt sich in der internen Zusammenarbeit ebenso wie in der aktiven Mitgestaltung externer BI-Communities. In Tableau User Groups, der DataFam und der Tableau Community bringen wir uns regelmäßig mit Vorträgen, Fachbeiträgen und im Austausch mit Anwender:innen ein. Dieser Praxisbezug fließt direkt in den Aufbau interner Data Communities ein. Es entstehen Formate, die fachlich relevant sind, zur Organisation passen und nicht nur kurzfristig Aufmerksamkeit schaffen, sondern langfristig zur Datenkultur beitragen.

Trainings & Webinare

Trainings schaffen die fachliche Grundlage, damit eine BI Community langfristig wirksam bleibt. Sie stÀrken den sicheren Umgang mit Daten, fördern gemeinsame Standards und helfen dabei, Wissen im Unternehmen breiter nutzbar zu machen.

Aktuelle Trainings & Webinare

Aus Nutzung wird gelebte Datenkultur

In einem gemeinsamen GesprĂ€ch lĂ€sst sich klĂ€ren, welche Community-Strukturen bereits vorhanden sind, wo Austausch heute fehlt und welche nĂ€chsten Schritte fĂŒr den Aufbau einer wirksamen Data Community sinnvoll sind.

Ein Mann mit Brille und kurzem Haar, lÀchelnd vor einem unscharfen, hellen Hintergrund.

Jens Chowdry

Head of Sales

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Weitere Fragen & Antworten

Warum reicht die bloße Bereitstellung eines BI-Tools nicht aus?

Die Einführung moderner Plattformen wie Tableau oder Power BI garantiert noch keine abteilungsübergreifende, datengetriebene Zusammenarbeit. In der Praxis entstehen oft isolierte Informationssilos, in denen Fachbereiche eigene Standards und redundante Reports entwickeln. Eine interne BI-Community bricht diese Silos auf, vernetzt die Anwender:innen und etabliert unternehmensweit einheitliche Best Practices für die Datenanalyse.

Wie entlastet eine aktive BI-Community das zentrale IT- oder Data-Team?

Durch eine lebendige Community skaliert das analytische Wissen dezentral. Wenn Anwender:innen ihre Use Cases offen teilen und sich bei Herausforderungen gegenseitig unterstützen (User-helfen-Usern-Prinzip), sinkt das Support-Ticket-Aufkommen für grundlegende Fragestellungen spürbar. Die zentralen Datenverantwortlichen gewinnen dadurch wertvolle Ressourcen für strategische Architektur- und Infrastrukturthemen.

Welche konkreten Formate werden genutzt, um die Community zu aktivieren?

Der Aufbau erfolgt schrittweise und stark praxisbezogen. In der initialen Phase schaffen Impulsvorträge und Use-Case-Workshops erste Orientierung. Darauf aufbauend etablieren die Consultants interaktive Formate wie interne Hackathons, Peer Reviews und regelmäßige Meetups. Diese Methoden leiten sich direkt aus der langjährigen Erfahrung von The Information Lab in globalen Netzwerken, wie beispielsweise der Tableau Community, ab.

Ist der Aufbau der Data Community an eine bestimmte Technologie gebunden?

Nein. Der Aufbau von Austauschformaten und Datenkompetenz funktioniert grundsätzlich toolagnostisch. Auch wenn The Information Lab zertifizierte Expertise in führenden Technologien wie Tableau, Snowflake oder Power BI einbringt, steht der methodische Umgang mit Daten im Vordergrund. Das Ziel ist ein gemeinsames analytisches Verständnis, unabhängig davon, welche Software die verschiedenen Fachbereiche nutzen.

Wer steuert die Community langfristig im Unternehmensalltag?

Das klare Ziel der Beratung ist die organisatorische Unabhängigkeit. The Information Lab begleitet den initialen Aufbau und hilft gezielt bei der Identifikation und Förderung interner „Data Champions“. Diese fachlichen Multiplikator:innen übernehmen schrittweise die inhaltliche Verantwortung. So entwickelt die BI-Community langfristig eine Eigendynamik und trägt sich ohne dauerhafte externe Beratungsleistung selbst.