Was sich mit dem
Alteryx Lizenzmodell verändert

Mit Alteryx One führt Alteryx Funktionen für Datenvorbereitung, Automatisierung, AI-gestützte Analysen, Zusammenarbeit und Governance enger zusammen. Gleichzeitig richtet sich das Lizenzmodell stärker an Nutzerrollen, Einsatzszenarien und den Betrieb über Desktop, Cloud oder hybride Umgebungen aus.

Für bestehende Alteryx-Kunden entsteht damit neuer Entscheidungsbedarf. Welche Edition passt zur aktuellen Nutzung, welche Funktionen werden tatsächlich benötigt und welches Betriebsmodell unterstützt die weitere Skalierung? Eine sorgfältige Prüfung von Lizenzen, Rollen und Anforderungen schafft dafür die nötige Orientierung.

Die Alteryx One Editionen im Überblick

Alteryx One strukturiert den Plattformzugang über unterschiedliche Editionen. Sie unterscheiden sich vor allem nach Funktionsumfang, Nutzerrollen, Automatisierungsmöglichkeiten und Governance-Anforderungen.

  • Starter Edition
    Die Starter Edition richtet sich an kleinere Teams und grundlegende Analyseanforderungen. Sie eignet sich für einen ersten Einstieg in cloudbasierte Analytics-Prozesse.
  • Professional Edition
    Die Professional Edition ist für Teams gedacht, die Alteryx intensiver für Datenvorbereitung, Workflow-Erstellung, Analyseautomatisierung und Zusammenarbeit nutzen möchten.
  • Enterprise Edition
    Die Enterprise Edition richtet sich an größere Organisationen mit höheren Anforderungen an Governance, Automatisierung, Monitoring und Skalierung. Welche Edition sinnvoll ist, hängt von der Anzahl der Nutzer:innen, den benötigten Funktionen, den Automatisierungsanforderungen und der vorhandenen IT- und Datenarchitektur ab.

Nutzerrollen: Basic und Full

Mit Alteryx One wird stärker zwischen unterschiedlichen Nutzerrollen unterschieden.

Basic User können Workflows für Datenvorbereitung und Blending erstellen und grundlegende Analyseprozesse abbilden. Diese Rolle eignet sich für Analyst:innen und Fachbereiche, die mit visuellen Workflows arbeiten, aber keine erweiterten Modellierungs- oder Spezialfunktionen benötigen.

Full User erhalten Zugriff auf erweiterte Funktionen. Dazu gehören unter anderem zusätzliche Analyse-, Modellierungs-, Reporting-, Developer- und Spezialfunktionen. Diese Rolle eignet sich für Power User, die komplexere Workflows entwickeln und Alteryx breiter einsetzen. Alteryx beschreibt, dass Professional und Enterprise Editionen Zugriff auf Designer Desktop und Alteryx One enthalten. Welche konkreten Funktionen verfügbar sind, hängt jedoch von Edition, Rolle und zugewiesenen Berechtigungen ab.

Wichtig bei Umstellung auf Alteryx One

Mit Alteryx One werden Rollen, Funktionen und Verwaltung stärker miteinander verknüpft. Für bestehende Alteryx Kunden lohnt sich daher eine strukturierte Prüfung, bevor Lizenzen erweitert oder Setups umgestellt werden.

  • Bestehende Nutzung prüfen
    Welche Designer Lizenzen, Workflows und Tool Kategorien werden aktuell genutzt? Besonders relevant sind erweiterte Funktionen wie Predictive Analytics, Spatial Analytics, Macros, Reporting oder Developer Tools.
  • Rollen und Berechtigungen einordnen
    Nutzer:innen und Berechtigungen werden stärker über zentrale Verwaltung, Rollen und zugewiesene Funktionen gesteuert. Je nach Setup können einzelne Lizenzschlüssel weiterhin relevant bleiben
  • Zukünftige Anforderungen berücksichtigen
    Cloud Strategie, Automatisierung, Governance Vorgaben und neue Nutzergruppen sollten frühzeitig einbezogen werden. So lassen sich Lizenzstruktur, Kosten und tatsächliche Nutzung besser aufeinander abstimmen.

Alteryx Trainings

Damit Alteryx produktiv genutzt wird, brauchen Teams ein klares Verständnis für Workflow-Struktur, Datenqualität, Automatisierung und Wartbarkeit. Unsere Alteryx Trainings vermitteln praxisnah, wie Daten vorbereitet, Workflows aufgebaut und wiederkehrende Prozesse automatisiert werden.

Die Trainings richten sich an Einsteiger:innen, Fachbereiche, Analyst:innen und fortgeschrittene Nutzer:innen. Sie können als offenes Training, Inhouse-Format oder Coaching entlang konkreter Use Cases umgesetzt werden.

Der nächste Schritt zum passenden Lizenzmodell

Alteryx One bietet neue Möglichkeiten für Teams, die Datenprozesse über Desktop, Cloud und Automatisierung hinweg weiterentwickeln möchten.

In einem ersten Gespräch lässt sich klären, welche Alteryx-Lizenzen aktuell genutzt werden, welche Anforderungen künftig entstehen und welches Modell für das Unternehmen sinnvoll ist.

Lächelnder Mann mit Brille und kurzem Bart, trägt ein rotes Polohemd, unscharfer Hintergrund.

Jan Delventhal

Head of Business Development

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Weitere Fragen & Antworten

Was ändert sich grundlegend mit dem Alteryx One Lizenzmodell?

Das neue Modell löst sich von rein nutzerbasierten Einzellizenzen für Desktop- und Server-Produkte. Alteryx One bündelt Datenvorbereitung, Analytics, AI und Automatisierung in einer zentral verwalteten Plattform. Die Lizenzierung erfolgt nun über drei zentral aufeinander aufbauende Editionen (Starter, Professional, Enterprise) in Kombination mit definierten Nutzerrollen und einer kapazitätsbasierten Abrechnung für automatisierte Workflow-Ausführungen.

Wie unterscheiden sich die Editionen Starter, Professional und Enterprise?

Die Starter Edition ist als reiner Cloud-Einstieg für grundlegende Datenvorbereitung in kleinen Teams konzipiert. Die Professional Edition bietet ein hybrides Setup (Cloud und Desktop) inklusive erweiterter Analysefunktionen und grundlegender Workflow-Automatisierung. Die Enterprise Edition richtet sich an unternehmensweite Rollouts und ergänzt das Portfolio um höchste Governance-Standards, komplexe Orchestrierung, On-Premise-Server-Optionen sowie spezielle „Viewer“-Rollen für reine Konsument:innen von Dashboards.

Worin besteht der Unterschied zwischen Basic User und Full User?

Die Unterscheidung ermöglicht eine passgenauere Lizenzierung je nach technischem Bedarf. Ein Basic User erhält alle Werkzeuge für die standardmäßige Datenvorbereitung und das Blending per Drag-and-Drop. Ein Full User (Creator) schaltet die erweiterten, rechenintensiven Analysefunktionen frei – dazu gehören Predictive Analytics, Spatial Analytics (Geodaten), die Entwicklung eigener Makros sowie fortgeschrittene Reporting- und Developer-Tools.

Wie wird die Automatisierung von Workflows zukünftig abgerechnet?

Alteryx One führt ein kapazitätsbasiertes Preismodell für die Automatisierung ein. Anstatt starre Server-Infrastrukturen oder einzelne Rechenknoten zu lizenzieren, erwerben Unternehmen ein flexibles Kontingent an automatisierten Ausführungen („Automation Runs“). Dies ermöglicht es Organisationen, ihre Automatisierung dynamisch und kostentransparent an tatsächliche Spitzenlasten anzupassen.

Zwingt Alteryx One Unternehmen zu einer vollständigen Cloud-Migration?

Nein. Alteryx One ist auf hybride Architekturen ausgelegt. Während die Lizenzverwaltung und bestimmte AI-Features zentral über das Alteryx One Portal gesteuert werden, können Workflows weiterhin lokal im Designer Desktop entwickelt und sensible Daten On-Premise oder in einer Private Cloud verarbeitet werden. Das erfüllt insbesondere die hohen Compliance- und Datenschutzanforderungen im europäischen Markt.

Wie bereiten sich Organisationen optimal auf den Wechsel zu Alteryx One vor?

Vor einer Migration oder Vertragsverlängerung ist ein strukturiertes Audit der bestehenden Nutzung essenziell. Dabei wird analysiert, welche Tool-Kategorien die Anwender:innen aktuell tatsächlich nutzen (z. B. ob teure Predictive-Tools wirklich gebraucht werden), wie hoch das reale Automatisierungsvolumen ist und welche Governance-Strukturen künftig benötigt werden. Aus dieser Analyse leitet The Information Lab das wirtschaftlich und technisch sinnvollste Setup aus Editionen und Rollen ab.