Zwei Modelle, zwei unterschiedliche Business Cases

Weniger Lizenz-Overhead, mehr Reichweite im Unternehmen

Named-User-Modell


Lizenzierung pro Viewer
Jede Person benötigt eine eigene Viewer-Lizenz.


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Gut planbar bei stabilen Nutzergruppen
Das Modell eignet sich besonders, wenn Anzahl und
Nutzung der Viewer überschaubar und konstant sind.


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Wachstum bedeutet zusätzliche Lizenzen
Bei größeren oder wechselnden Zielgruppen steigt der Lizenz- und Verwaltungsaufwand. Neue Nutzer:innen müssen lizenziert werden.

Capacity-based Viewer Block


Lizenzierung nach Nutzungskapazität
Gebucht wird ein definierter Kapazitätsblock.


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Unbegrenzte Viewer
Für größere, wachsende oder wechselnde

Nutzergruppen innerhalb der gebuchten Kapazität.


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Mehr Spielraum für zusätzliche Zielgruppen
Dashboards können breiter für Mitarbeitende, Partner oder weitere gelegentliche Nutzer:innen bereitgestellt werden.

Was sich mit dem
neuen Modell strategisch ändert

Das Named-User-Modell koppelte jeden zusätzlichen Viewer an eine Einzellizenz. Das erzeugte drei strukturelle Effekte, die viele Unternehmen bewusst oder unbewusst begrenzt haben:

  • Reichweite von Analytics wurde durch Lizenzkosten begrenzt

    Fachbereiche, Partner oder gelegentliche Betrachter:innen blieben ausgeschlossen, weil sich Einzellizenzen nicht rechneten.
  • Beschaffung läuft häufig reaktiv
    Jede neue Anforderung lief über einen Lizenzantrag, was Analytics-Adoption verlangsamte.
  • Kostenwachstum war unvorhersehbar
    Steigende Nachfrage führte zu linear steigenden Lizenzkosten ohne wirtschaftlichen Hebel.

Der Capacity-based Viewer Block ersetzt diese Logik: Statt Einzellizenzen wird eine feste Kapazität gebucht, die unbegrenzt Viewer-Accounts abdeckt. Verfügbar für die drei Editionen Tableau Cloud, Tableau Cloud Enterprise und Tableau Cloud Plus, mit einem Listenpreis ab rund 90.000 € pro Jahr für die Basisstufe. Für die strategische Bewertung verschiebt sich damit die Perspektive. Statt nur zu fragen, wie viele Personen eine Lizenz benötigen, geht es stärker darum, welche Reichweite Analytics im Unternehmen erreichen soll und wie sich diese Nutzung entwickeln wird.

Was das für Eure Kosten bedeutet

Ob sich der Umstieg rechnet, lässt sich nicht allein an der aktuellen Lizenzanzahl festmachen. Neben den aktiv genutzten Viewer-Lizenzen sollte auch berücksichtigt werden, wie viele Personen bisher bewusst nicht lizenziert wurden, weil sie nur selten oder projektbezogen Zugriff auf Dashboards brauchen.

Mit dem Capacity-based Viewer Block verschiebt sich die Betrachtung: Nicht jede einzelne Person steht im Mittelpunkt der Lizenzentscheidung, sondern die gebuchte Nutzungskapazität. Für die Bewertung braucht es deshalb einen Blick auf die heutige Nutzung, die geplante Entwicklung und das zusätzliche Potenzial für eine breitere Bereitstellung von Dashboards.

Was für die Entscheidung geklärt sein muss

Die tatsächliche Nutzung

Die meisten Unternehmen wissen, wie viele Lizenzen sie gekauft haben, aber nicht, wie viele davon regelmäßig genutzt werden. Diese Lücke lässt sich mit einer kurzen Auswertung der bestehenden Tableau-Umgebung schließen. In einem kostenfreien Healthcheck schauen wir gemeinsam mit Euch auf Nutzung, Auslastung und mögliche Ansatzpunkte für die künftige Lizenzstruktur.

Der richtige Zeitpunkt

Wichtig ist hierbei zu klären, wie sich Eure Tableau-Nutzung entwickeln soll: Cloud-Migration, breitere Dashboard-Bereitstellung, neue Nutzergruppen oder wachsende Viewer-Zahlen? Auf dieser Grundlage lässt sich planen, wann und in welcher Form der Capacity-based Viewer Block sinnvoll eingesetzt werden kann.

Die passende Edition

Tableau Cloud, Enterprise oder Cloud Plus unterscheiden sich im Funktionsumfang, nicht nur im Namen. Welche Edition sinnvoll ist, hängt von den Anforderungen an Nutzung, Administration und die geplante Weiterentwicklung der Tableau-Umgebung ab. Deshalb sollte die Edition gemeinsam mit der künftigen Lizenzstruktur betrachtet werden.

Business Intelligence Beratung Strategie Dashboard

Strategisch interessant ist der Capacity-based Viewer Block vor allem dort, wo die bisherige Viewer-Lizenzierung die Reichweite von Analytics begrenzt oder eine Cloud-Migration erschwert hat. Zwei Ausgangslagen sind besonders relevant:

  • Unternehmen mit geplanter Cloud-Migration
    Wer Tableau Server ablösen will, kann mit dem Capacity-based Viewer Block größere Nutzergruppen abbilden, ohne das bestehende Named-User-Modell 1:1 in die Cloud zu übertragen.
  • Bestehende Tableau-Cloud-Kunden mit zusätzlichem Nutzungspotenzial
    Wenn Dashboards wegen der Kosten einzelner Viewer-Lizenzen bisher nicht breiter für Mitarbeitende, Lieferanten oder Partner bereitgestellt wurden, schafft der Block neue Spielräume. Innerhalb der gebuchten Kapazität können unbegrenzt viele Viewer auf Tableau zugreifen.

Für Unternehmen mit bestehenden Named-User-Lizenzen ist die Umstellung damit zugleich eine strategische Entscheidung über die künftige Lizenzstruktur. Mehr Reichweite, weniger Abhängigkeit von einzelnen Viewer-Lizenzen und eine langfristigere Planung können Analytics für deutlich größere Zielgruppen zugänglich machen.

Wer eher nicht profitiert: Unternehmen mit einer kleinen, stabilen Zahl regelmäßiger Viewer fahren mit einzelnen Viewer-Lizenzen häufig weiterhin wirtschaftlicher. Eine Umstellung ist nicht automatisch sinnvoll. Deshalb steht am Anfang unserer Beratung immer eine ehrliche Einschätzung, ob sich der Wechsel überhaupt lohnt, bevor es um die Details geht.

Wie die Tableau Lizenzberatung von The Information Lab unterstützt

Als langjähriger Tableau- und Salesforce-Partner ordnen wir ein, welche Edition und welche Blockgröße zur tatsächlichen Nutzung passt, klären Kosten, Vertragslaufzeiten und Einkaufsprozesse und begleiten die Umstellung von bestehenden Named-User-Lizenzen auf den neuen Kapazitätsblock. Wir übernehmen dabei die Rolle des Navigators durch die komplexe Lizenzwelt, damit sich Euer Team auf die eigentlichen Kernaufgaben konzentrieren kann.

Der Einstieg ist unverbindlich und kann Schrittweise erfolgen:

Kostenloses Erstgespräch

Gemeinsam klären wir Eure Ausgangssituation, Ziele und die Frage, ob der Capacity-based Viewer Block grundsätzlich für Euch relevant sein könnte.

Kostenfreier Server Health Check

Wir analysieren die tatsächliche Nutzung Eurer Tableau-Umgebung. Dabei betrachten wir unter anderem aktive Nutzer, Auslastung und Nutzungsmuster. Die Ergebnisse bilden die Grundlage für die Empfehlung zum passenden Lizenzmodell und zur Blockgröße.

Empfehlung und weitere Begleitung

Auf Basis der Analyse besprechen wir mögliche nächste Schritte. Bei Bedarf begleiten wir auch die weitere Einführung, etwa bei der Erschließung neuer Nutzergruppen, beim Aufbau einer Tableau-Community oder mit Best-Practice-Sessions und Trainings.

Passt der Capacity-based Viewer Block zu Eurer Lizenzstruktur?

Wir schauen mit Euch auf die tatsächliche Nutzung Eurer bestehenden Tableau-Umgebung und klären, ob und wann der Capacity-based Viewer Block strategisch sinnvoll ist.

Ein Mann mit Brille und kurzem Haar, lächelnd vor einem unscharfen, hellen Hintergrund.

Jens Chowdry

Head of Sales

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Häufig gestellte Fragen

Was ist der Tableau Cloud Capacity-based Viewer Block?

Der Capacity-based Viewer Block ist ein neuer Lizenztyp von Tableau Cloud, der unbegrenzte Viewer innerhalb einer gebuchten Nutzungskapazität abdeckt. Statt einzelner Named-User-Lizenzen kauft ein Unternehmen eine Kapazität, die für alle Personen im Unternehmen nutzbar ist, ohne dass alle Viewer einzeln lizenziert werden müssen. Der Block ist in drei Ausprägungen verfügbar, abgestimmt auf die Tableau Cloud Editionen Cloud, Enterprise und Cloud Plus.

Was kostet der Capacity-based Viewer Block bei Tableau Cloud?

Der Listenpreis beginnt bei rund 90.000 € pro Jahr für die Basisstufe. Damit lässt sich bereits eine breite Nutzung mit vielen Viewer innerhalb der gebuchten Kapazität abbilden. Der konkrete Preis richtet sich nach der gewählten Tableau Cloud Edition, der benötigten Nutzungskapazität und den individuellen Vertragskonditionen. Mit einem kostenlosen Healthcheck prüfen wir, welche Kapazität zur tatsächlichen Nutzung und zum geplanten Ausbau passt.

Für welche Unternehmen lohnt sich der Umstieg auf den Capacity-based Viewer Block?

Der Umstieg lohnt sich vor allem für zwei Gruppen: Erstens für Tableau-Server-Kunden, die eine Cloud-Migration prüfen und viele Viewer haben. Zweitens für bestehende Tableau-Cloud-Kunden, die Dashboards breiter ausrollen möchten, etwa an Mitarbeitende, Lieferanten oder Partner, und dies bisher wegen der Kosten einzelner Viewer-Lizenzen vermieden haben. Für Unternehmen mit einer kleinen, stabilen Zahl an Viewer bleibt das Named-User-Modell in der Regel wirtschaftlicher.

Welche Tableau Cloud Editionen unterstützen den Capacity-based Viewer Block?

Der Capacity-based Viewer Block ist für alle drei Tableau Cloud Editionen verfügbar: Tableau Cloud, Tableau Cloud Enterprise und Tableau Cloud Plus. Die Editionen unterscheiden sich im Funktionsumfang, etwa bei Data Management, Advanced Management, AI-Features wie Tableau Pulse oder erweiterten Security-Optionen. Die passende Edition hängt vom fachlichen und technischen Anforderungsprofil des Unternehmens ab.

Wie unterscheidet sich der Capacity-based Viewer Block von der 8-Core-Server-Lizenz?

Beide Modelle basieren auf Kapazität statt Einzellizenzen, unterscheiden sich aber in der Architektur. Die 8-Core-Lizenz von Tableau Server ist eine On-Premise-Lizenz, die auf lokaler Infrastruktur läuft und Rechenleistung als Kapazitätsgröße nutzt. Der Capacity-based Viewer Block ist eine Cloud-Lizenz, die in Tableau Cloud eingebettet ist und ein definiertes Nutzungsvolumen als Kapazitätsgröße nutzt. Die Umstellung von 8-Core auf Capacity-based Viewer Block ist ein häufiger Weg bei Cloud-Migrationen.

Wann ist der richtige Zeitpunkt für den Umstieg?

Der richtige Zeitpunkt hängt von drei Faktoren ab: der aktuellen Nutzung, dem geplanten Wachstum und den bestehenden Vertragslaufzeiten. Wer eine Cloud-Migration plant oder die Viewer-Anzahl deutlich ausweiten will, sollte den Umstieg jetzt konkret prüfen. Wer aktuell wenige gelegentliche Viewer hat, kann mit dem bestehenden Named-User-Modell in der Regel weiterarbeiten. Eine belastbare Zeitplanung entsteht mit einem strukturierten Healthcheck der bestehenden Lizenzlandschaft.

Muss ich alle Named-User-Lizenzen sofort auf den Capacity-based Block umstellen?

Nein. Eine Umstellung ist nie verpflichtend, und es gibt hybride Setups, bei denen Named-User-Lizenzen für Creator und Explorer bestehen bleiben, während der Capacity-based Viewer Block nur den Viewer-Bereich abdeckt. Wichtig ist eine strukturierte Analyse: Welche Rollen im Unternehmen brauchen welche Lizenz? Auf dieser Grundlage lässt sich ein Zielbild entwickeln, das schrittweise umgesetzt werden kann.

Wie unterstützt The Information Lab bei der Lizenzentscheidung?

The Information Lab ist langjähriger Tableau- und Salesforce-Partner mit Sitz in Hamburg und begleitet Unternehmen im DACH-Raum bei der Entscheidung, Planung und Umsetzung der neuen Tableau-Lizenzstruktur. Der Einstieg läuft in bis zu drei Schritten: kostenloses Erstgespräch, Sondierungstermin und Strategie-Workshop. Am Anfang steht immer eine ehrliche Einschätzung, ob sich der Wechsel überhaupt lohnt.