Um den Einsatz der im Unternehmen eingesetzten Software zu optimieren und die Weichen in Richtung einer offenen Analyse-Kultur zu stellen, empfiehlt es sich im ersten Schritt, die Anforderungen der verschiedener Nutzergruppen an ein aussagekräftiges Reporting klar herauszuarbeiten und zu berücksichtigen. Denn ein Vertriebsleiter legt einen ganz anderen Fokus auf die Informationen, die er für seinen Fachbereich benötigt, als ein Produktmanager. Vor diesem Hintergrund müssen Unternehmen individuelle Rahmenbedingungen schaffen und flexible Analysen für die Bedürfnisse der jeweiligen Organisation oder Fachabteilung ermöglichen. Dazu gehört ebenfalls, dass der Datenzugriff und die operative Analyse in die Hände der einzelnen Teams gelegt werden. Denn das Potenzial eines jeden Mitarbeiters lässt sich viel besser nutzen, wenn er oder sie die Datenanalyse mitdenkt und mitgestaltet.

Wenn es darum geht, Prozesse auf allen Ebenen im Unternehmen neu zu denken, sollten ganzheitliche Überlegungen und eine dementsprechend weitsichtige Planung hoch im Kurs stehen. In der Regel bewährt sich eine Soll-Ist-Analyse, auf deren Basis der Status quo im Bereich Datennutzung mithilfe eines detaillierten Maßnahmenplans an die Idealvorstellungen für die Zukunft anpasst werden können. Offener Zugang zu Daten und Analysesoftware ist eine wichtige Voraussetzung, um die Analyse-Kultur zu verbessern. Für umfassende Transparenz und eine weitreichende Interpretierbarkeit der Daten bietet es sich an, die Analyseergebnisse eingängig zu visualisieren. Um die Aussagekraft der graphischen Darstellung zu sichern, sollte genau bestimmt werden, welche Daten dem Unternehmen, der einzelnen Abteilung, beziehungsweise dem einzelnen Mitarbeiter wirklich helfen, um effizientere und bessere Leistungen zu erbringen.

Entscheider, die schon heute die Bereitschaft zeigen, vom Wettbewerb zu lernen, haben gute Chancen, eine neue Analyse-Kultur in ihrem Unternehmen zu etablieren und sich im Rennen um innovative Lösungen zu behaupten.

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